Erste Fotografien entstanden in meiner Jugend. Während des Studiums experimentierte ich vorwiegend in Schwarz-Weiss und beim Entwickeln im eigenen Labor. Seit längerer Zeit befasse ich mich vermehrt mit der bildlichen ‚Unschärfe‘, um den Fokus auf die farbliche Komposition zu lenken. Dies mit der Intention, an die Grenze zur Malerei zu gelangen.
Neben der fluoreszierenden Farbintensität von Alpenpflanzen möchte ich in meiner diesjährigen Arbeit den Formen und Linien Raum geben. Durch den makroskopischen Blick und die atmosphärische Unschärfe erziele ich Bilder, die sich vom botanischen Kontext zu lösen beginnen. So verfremdet sich eine klassische Darstellung zu unerwarteten Kompositionen aus Farbe und Form.